A-A-Desintegration nach Dr. Rösing

Als Desintegration wird im Anwendungsbereich der Bioenergie weitgehend die Substrataufbereitung, d.h. der verstärkte Aufschluss der Zellstrukturen faseriger Biomasse bezeichnet

Neben physikalisch / mechanischen Desintegrationsverfahren sind in der Biogaserzeugung chemische und biologische Desintegrationsverfahren bekannt.

Die Zielstellungen sind wie folgt zu formulieren:

1. Höhere Ausnutzung des eingesetzten Substrates durch Ertragssteigerung

2. Erhöhung der Dynamik des Biogaserzeugungsprozesses

Letztere Zielstellung erlangt insbesondere bei geringem Gärvolumen eine herausragende Bedeutung, da geringes Gärvolumen meist mit geringen Verweilzeiten verbunden ist.

Alle bekannten Desintegrationsverfahren sind kostenintensiv (Investitions- bzw. / und Betriebskosten).

Ein Betreibervorteil entsteht dann, wenn die Ertragssteigerungen in einem betriebswirtschaftlich gÜnstigen Verhältnis zu den Investitions- bzw. Betriebskosten stehen.

Hier zeigt das A-A-Verfahren wesentliche ökonomische Vorteile:

    • sehr niedrige Investitions- und Betriebskosten
    • einfache Verfahrensanwendung
    • anlagenspezifische Lösungen.

Die verfahrenstechnische Lösung kann auf mehrjärigen Praxiseinsatz mit belastbaren Betriebsführungsunterlagen verweisen.

So konnten z.B. die Substratkosten an einer Referenzanlage von 7,5 ct/kWhel auf 6,3 ct/kWhel gesenkt werden. Bei einer 500 kW-Anlage einspricht dies einer Substrateinsparung von 50.000,- Euro pro Jahr.

Fragen Sie nach, der Verfahrenseinsatz lohnt sich bestimmt.

Fragebogen "Betriebsdaten zur Ermittlung der Anlageneffiziens von Biogasanlagen" als PDF

Online-Fragebogen "Betriebsdaten zur Ermittlung der Anlageneffiziens von Biogasanlagen"